Aktuelle Covid-19 Information

Neueste Infos zur Coronavirus-Pandemie.

Ab sofort tritt eine Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen der Landesregierung Baden-Württemberg in Kraft.

 

Update 29.03.2020 - 00:00 Uhr

Anpassung der Maßnahmen
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ihre Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erneut angepasst. Hier die Auszüge der relevanten Themen für unsere Mitglieder:

  • Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Sie dürfen aber nicht in den unter § 4, Absatz 1 aufgelisteten zu schließenden Einrichtungen betrieben werden, wenn sie beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sie dürfen generell nicht in Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden.
  • Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der  örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert Warteschlangen vermieden werden Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Insbesondere solche im Zusammenhang mit der Erbringung von Heil- und Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln, der Erbringung ärztlicher, zahnärztlicher, psychotherapeutischer, pflegerischer und sonstiger Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung und Pflege.

(Quelle: Land Baden-Württemberg)

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 Update 25.03.2020 - 15:00 Uhr

"Erreichbar"-Internetseite der Stadt Mössingen online!

Die aktuelle Corona-Pandemie stellt auch unsere Stadt vor enorme Herausforderungen, gerade auch die Wirtschaft. Die Gastronomie, viele Einzelhändler und Dienstleister mussten Ihre Geschäfte schließen (siehe rechts).

Ausgenommen davon sind nur wenige Branchen wie z.B. Lebensmittel oder Apotheken.

Dennoch bleiben viele der geschlossenen Betriebe weiterhin für die Kunden erreichbar. Sie bieten zum Teil besondere Angebote wie Liefer- oder Abholservices oder auch eigene Online-Shops.

Tourismus & Wirtschaftsförderung der Stadt Mössingen wollen in Zusammenarbeit mit dem HGV Mössingen nachfolgend einen Überblick über solche Angebote in Mössingen bieten.

Unterstützen Sie unsere lokalen Unternehmen besonders auch jetzt und machen Sie Gebrauch von diesen Angeboten. Vielen Dank!

Handwerk & Dienstleistung

Handwerker, wie z.B. Maler, Installateure, Gartenbauer, Werkstätten etc. sind weiterhin wie gewohnt für Sie erreichbar und tätig!
Dienstleister wie Werbeagenturen, Versicherungsbüros etc. sind in der Regel nur noch per Telefon oder E-Mail erreichbar, aber tätig.
Tanzschulen, Fitness- und Yogastudios sowie Sonnen-, Nagel-, Kosmetikstudios u.ä. mussten schließen, bieten zum Teil aber Onlineangebote.

Beherbergung

Nach der Corona-Verordnung der Landesregierung ist der Betrieb von Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Pensionen, Gästehäuser, Ferienwohnungen, Privatzimmern etc. bis zum 19. April 2020 grundsätzlich untersagt.

Eine Beherbergung darf aber ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen (§4 CoronaVO, 22.03.2020). Die Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards muss jedoch sichergestellt sein.

Direktvermarkter und Wochenmärkte

Auch Hofläden und der Wochenmarkt sind von der verordneten Schließung nicht betroffen.

 

Von der Schließung betroffen und trotzdem noch erreichbar? Hier können Sie sich melden.

Auf der Internetseite der Stadt Mössingen werden ab 25.03.2020 Betriebe aufgelistet, die trotz der Schließung z.B. noch Services oder Liefer- und Abholdienste anbieten. Diese Liste wird laufend aktualisiert werden, betroffene Firmen, welche dort Ihre Angebote aufgeführt haben wollen, können sich direkt an wirtschaftsfoerderung@moessingen.de mit folgenden Angaben wenden:

  • Name des Betriebs
  • Geöffnet?
    Wenn "ja": wann?
    Mit Einschränkungen?
    Wenn "nein": Dennoch erreichbar? Wie (z.B. Tel.Nr./E-Mailadresse)?
  • Besonderes Angebot (z.B. Lieferservice)
  • Kontaktmöglichkeit (Webseite/Telefonnummer/E-Mailadresse)

»Link zur "Erreichbar"-Internetseite der Stadt Mössingen

Wir halten Sie auf dem Laufenden, bitte unterstützen Sie uns während und auch nach diesen außergewöhnlichen Tagen!

(Quelle: Wirtschaftsförderung Stadt Mössingen)

KauftImStaedtle


Update 24.03.2020 - 07:00 Uhr

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung
Ergänzend zu der gestrigen Bekanntgabe unten ("Schließung von Einrichtungen") von der Stadt Mössingen können Sie hier die offizielle Auslegung des Landes Baden-Württemberg herunterladen (pdf-Datei).

»Download "Auslegungsweise zur Coronaverodnung vom 20.03.2020"

(Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit- und Wohnungsbau)


 Update 23.03.2020 - 00:00 Uhr

Aufenthalt im öffentlichen Raum - § 3 Abs. 1
„Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.“

Damit wird

  • das Verbot des Verweilens in ein weitergehendes Verbot des Aufenthalts verändert,
  • die zulässige Personenzahl auf grundsätzlich zwei Personen reduziert (Ausnahmen u.a. Angehörige des eigenen Hausstands, Partnerinnen und Partner) und
  • der zu anderen Personen einzuhaltende Mindestabstand (1,5 Meter) definiert.

Schließung von Einrichtungen
Von der Schließung von Einrichtungen werden zur Klarstellung Bäckereien und Metzgereien ausdrücklich ausgenommen (§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1).

Von der Schließung neu ausgenommen werden Kantinen für Betriebsangehörige oder Angehörige öffentlicher Einrichtungen bei Einhalten eines Tisch- und Stehplatzabstands von mindestens 1,5 Metern (§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4a).

Änderung bei Verkaufsstellen von Mischsortimenten:
Das bisherige Absperrgebot des nicht zulässigen Warenbereichs wird aufgehoben. Nunmehr gilt: Bieten ausnahmsweise zulässige Verkaufsstellen Mischsortimente an, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf an sich nicht gestattet ist, verkauft werden, wenn der erlaubte Sortimentsteil überwiegt; diese Stellen dürfen dann alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einer Stelle der verbotene Teil des Sortiments überwiegt, darf der erlaubte Teil allein weiter verkauft werden, wenn eine räumliche Abtrennung möglich ist (§ 4 Abs. 3 Satz 1 und 2).

(Quelle: Stadt Mössingen)


Update 20.03.2020 - 15:00 Uhr

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat die Maßnahmen auch für die Wirtschaft weiter verschärft, u.a. bleiben ab morgen, 21.03.2020 sämtliche Gaststätten geschlossen.
Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.

Frisörgeschäfte müssen ebenfalls ab Samstag, 21.03.2020 schließen.

(Quelle: Land Baden-Württemberg, Pressekonferenz auf Youtube)


Update 19.03.2020 - 16:00 Uhr

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat die erlaubte Sonntagsöffnung für Einrichtungen, die nicht aufgrund der Verordnung geschlossen werden müssen, näher geregelt.

Danach ist eine Öffnung dieser Einrichtungen an allen Sonn- und Feiertagen für den Zeitraum von 12 bis 18 Uhr zulässig.

Die betroffenen Einrichtungen sind unten aufgeführt (Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste etc.)

Die Regelung gilt bis zum Außerkrafttreten der Corona-Verordnung. Nach derzeitigem Stand geschieht dies am 15. Juni 2020.

(Quelle: Land Baden-Württemberg)


Update 18.03.2020 - 18:00 Uhr

Die Landesregierung hat in der Nacht auf Mittwoch ihre Regierungsverordnung überarbeitet und den Stillstand des öffentlichen Lebens vereinheitlicht. Es gilt jetzt vorerst für alle Bereiche, auch Gastro und Handel: Ab dem 19. April könnte die Sperre enden.

(Quelle: Stuttgarter Nachrichten)


Update 18.03.2020 - 11:00 Uhr

Die Schließung der unten betroffenen Ladengeschäfte des Einzelhandels ist ab 19.03.2020 um 0:00 Uhr vorzunehmen.

(Quelle: B. Muschler, IHK RT, Landesministerium für Wirtschaft)


17.03.2020 - 08:00 Uhr

Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung am Montag (16. März 2020) eine Rechtsverordnung nach dem Infektionsschutzgesetz beschlossen. Diese gilt sofort und wird das öffentliche Leben für die Menschen in Baden-Württemberg in vielen Bereichen stark einschränken.

Ziel dieser Verordnung ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um immer eine genügende Anzahl der evtl. benötigten Intensiv-Betten zu gewährleisten.

Die Rechtsverordnung enthält Verbote, Erlasse und Empfehlungen in allen Bereichen von Wirtschaft, Handel, Dienstleistung und Gastronomie.

Wir bitten unsere Mitglieder, sich auf der offiziellen Seite der Landesregierung Baden-Württemberg über ihren jeweiligen Betreff zu informieren.

 

 

Hier ein Auszug aus der Vereinbarung der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer vom 16.03.2020:

I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird

  • der Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Frisöre
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • der Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • der Großhandel.

Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden.

Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.
 

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
  • Spielplätze.


III. Zu verbieten sind

  • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

IV. Zu erlassen sind

  • Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
  • in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
  • Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise
  • Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können,
  • Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.

Diese Regelung tritt ab 17. März 2020 in Kraft und gilt bis 15. Juni 2020, kann jedoch auch früher außer Kraft gesetzt werden.

» Link zu dieser Vereinbarung

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