Aktuelle Covid-19 Information

Neueste Infos zur Coronavirus-Pandemie.

Ab sofort tritt eine Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen der Landesregierung Baden-Württemberg in Kraft.


Update 10.05.2020

Verordnung für die Gastronomie

Ab kommenden Montag, 18. Mai können die Außen- und Innenbereiche von Speisewirtschaften wieder öffnen – unter Einhaltung entsprechender Auflagen.

Diese Verordnung gilt für Speisewirtschaften im Sinne des § 4 Absatz 2 Nummer 2 CoronaVO sowie deren Gäste, unbeschadet der sich aus sonstigen Rechtsvorschriften ergebenden weitergehenden Verpflichtungen.

  • Allgemeine Schutzmaßnahmen
    - Beschäftigte und Gäste, die in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen, dürfen die Gaststätte nicht betreten.
    - Durch Aushang außerhalb der Gaststätte, sind die die Gäste betreffenden Vorgaben, die in der Gaststätte gelten, insbesondere Abstandsregelungen, Hygienevorgaben und eine vom Betreiber vorgesehene Reservierung, prägnant und übersichtlich darzustellen, gegebenenfalls unter Verwendung von Piktogrammen.
    - Zu Zwecken der Kontaktnachverfolgung erheben und verarbeiten Betreiber mit Einverständnis der Gäste folgende Daten:
    • Name des Gastes,
    • Datum und Uhrzeit des Besuchs, und
    • Kontaktdaten, beispielsweise E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.
     
    Die Daten sind vom Betreiber vier Wochen nach Erhebung zu löschen.
  • Abstandsregelungen
    - Wo immer möglich, ist ein Abstand zu allen Anwesenden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten, soweit die CoronaVO nichts anderes zulässt. Die Gäste sind hierüber vor Betreten der Gaststätte zu informieren.
    - Körperkontakt, insbesondere Händeschütteln und Umarmen, ist zu vermeiden.
    - Tische sind im Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander anzuordnen und ausreichende Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen, insbesondere Treppen, Türen, Aufzüge und Sanitärräumen, sind sicherzustellen.
    - Gästen muss ein Sitzplatz, beispielsweise auf Stühlen oder Hockern, zugewiesen werden.
    - Der Kontakt und die Kommunikation der Beschäftigten mit den Gästen ist bei der Bedienung auf ein notwendiges Mindestmaß zu beschränken. Soweit räumlich möglich, sollen seitens der Beschäftigten Servierwagen benutzt werden.

»Weitere Bestandteile der Verordnung (Hygienemaßnahmen etc.)

(Quelle: Land Baden-Württemberg)

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Update 09.05.2020

Landesregierung beschließt erneute Lockerungen der Corona-Verordnung

Relevante Veränderungen zum 11. Mai (Auszug)

  • Fahrschulen können wieder den Betrieb aufnehmen, ebenso Flugschulen.
  • Sonnenstudios dürfen wieder öffnen. (Hygienevorschriften werden zeitnah veröffentlicht)
  • Weitere körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure dürfen öffnen. (Hygienevorschriften werden zeitnah veröffentlicht). Dazu zählen:
       - Massagestudios
       - Kosmetikstudios
       - Nagelstudios
       - Tattoo-Studios
       - Piercingstudios
  • Ab 11. Mai sind in Friseursalons gesichtsnahe Dienstleistungen wie wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet.
    Auch Kosmetikstudios dürfen diese Arbeiten durchführen.
  • Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten.

Vorraussichtliche Änderungen zum 18. Mai (Auszug)

  • Speisegaststätten dürfen ab 18. Mai 2020 unter Auflagen wieder öffnen. Bis dahin ist weiterhin nur der Außer-Haus-Verkauf möglich.
  • Freizeiteinrichtungen im Freiluftbereich, etwa Ausflugsziele, für die Eintrittsgeld zu entrichten ist, dürfen unter Auflagen öffnen. Das gilt nicht für Freizeitparks.
  • Ab 18. Mail dürfen auch Campingplätze wieder öffnen für Übernachtungen in Wohnwagen, Wohnmobilen oder festen Mietunterkünften. Auch die Beherbergung in Ferienwohnungen und vergleichbaren Wohnungen wird wieder zugelassen. Das gilt jeweils nur soweit eine Selbstversorgung möglich ist. Die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen ist untersagt.

Alle anderen Einrichtungen wie etwa Freizeiteinrichtungen, Sportanlagen, Fitnessstudios oder Gaststätten bleiben weiterhin geschlossen.

»Zur Pressemitteilung der Landesregierung mit weiteren Details

(Quelle: Land Baden-Württemberg)

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Update 02.05.2020 - 00:00 Uhr

Landesregierung beschließt weitere Lockerungen der Corona-Verordnung

  • Einzelhandelsgeschäfte können ab Montag, den 4. Mai, wieder vollumfänglich öffnen, auch wenn ihre Verkaufsfläche größer als 800 Quadratmeter ist.
  • Zahnärzte dürfen wieder alle Leistungen anbieten.
  • Ebenso dürfen Friseursalons und Fußpflegestudios wieder öffnen.

Alle Öffnungen unterliegen jeweils spezifischen und strengen Hygiene- und Schutzauflagen.

  • Alle anderen Einrichtungen wie etwa Freizeiteinrichtungen, Sportanlagen, Kosmetikstudios oder Gaststätten bleiben weiterhin geschlossen.

»Zur Pressemitteilung der Landesregierung mit weiteren Details

(Quelle: Land Baden-Württemberg)

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Update 27.04.2020 - 00:00 Uhr

Maskenpflicht im Personenverkehr und beim Einkaufen
Im Detail regelt die jüngste Anpassung der Corona-Verordnung des Landes, dass Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr zum Schutz anderer Personen vor einer Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus künftig verpflichtet sind, im öffentlichen Personennahverkehr, an Bahn- und Bussteigen sowie in den Verkaufsräumen von Ladengeschäften und allgemein in Einkaufszentren eine sogenannte „Alltagsmaske“ zu tragen. Damit sind nicht-medizinische Masken oder eine vergleichbare Bedeckung von Mund und Nase, etwa durch einen Schal oder ein Tuch, gemeint.

»Zur vollständigen 6. Verordnung zur Änderung der Corona-Verordnung

(Quelle: Land Baden-Württemberg)

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Update 19.04.2020 - 00:00 Uhr

Richtlinie für den Einzelhandel
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat am 18. März 2020 eine gesonderte Richtlinie für den Einzelhandel bezüglich der ersten Lockerungsmaßnahmen veröffentlicht.

»Zur Pressemitteilung "Richtlinie für die Öffnung des Einzelhandels"

(Quelle: Land Baden-Württemberg)

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 Update 18.04.2020 - 00:00 Uhr

Erste vorsichtige Lockerungen
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat am 17. März 2020 mit ihrer 5. Verordnung ihre Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erneut angepasst. Hier die Auszüge der relevanten Themen für unsere Mitglieder:

In einem ersten Schritt wird die Öffnung folgender Einrichtungen ab dem 20. April 2020 bei Einhaltung der Hygienevorgaben und Abstandsregelungen – zusätzlich zu den bereits in den letzten Wochen zulässigen Öffnungen – wieder erlaubt:

  • Ladengeschäfte mit einer Verkaufsfläche von nicht mehr als 800 Quadratmetern.
  • Unabhängig von der Verkaufsfläche Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhandlungen.
  • Bibliotheken – auch an Hochschulen.

Friseurbetriebe sollen nach Beschluss von Bund und Ländern unter strengen Auflagen zum Infektionsschutz und Hygieneauflagen voraussichtlich ab 4. Mai wieder öffnen können. Dazu müssen in einer späteren Änderung der Verordnung Regelungen erlassen werden. Sobald die Regelungen festgelegt sind, werden Sie hier veröffentlicht.

Geschlossen bleiben:

  • Gaststätten, Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen. (der Außer-Haus-Verkauf Gaststätten, Eisdielen und Cafés ist allerdings gestattet).
  • Veranstaltungen sind weiterhin grundsätzlich untersagt.
  • Großveranstaltungen sollen nach Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich mindestens bis zum 31. August 2020 nicht möglich sein. Hierzu müssen die Details noch festgelegt werden.

Die Regelung, dass über die üblicherweise bestehenden Sonntagsöffnungen hinaus weitere Geschäfte am Sonntag geöffnet haben dürfen, wird wieder aufgehoben.

Weitere Änderung bezüglich

  • Stufenweise Öffnung der Schulen und Hochschulen
  • Besuchsverbot Wohnungslosenhilfe
  • Weiterhin geöffnet mit Auflagen
  • Weiterhin geschlossene Geschäfte
  • Weitere Auflagen (Maskenschutz etc.)

entnehmen Sie bitte direkt der Verordnung auf der Seite der Landesregierung Baden-Württemberg

(Quelle: Land Baden-Württemberg)

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 Update 29.03.2020 - 00:00 Uhr

Anpassung der Maßnahmen
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ihre Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erneut angepasst. Hier die Auszüge der relevanten Themen für unsere Mitglieder:

  • Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Sie dürfen aber nicht in den unter § 4, Absatz 1 aufgelisteten zu schließenden Einrichtungen betrieben werden, wenn sie beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sie dürfen generell nicht in Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden.
  • Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der  örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert Warteschlangen vermieden werden Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Insbesondere solche im Zusammenhang mit der Erbringung von Heil- und Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln, der Erbringung ärztlicher, zahnärztlicher, psychotherapeutischer, pflegerischer und sonstiger Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung und Pflege.

(Quelle: Land Baden-Württemberg)

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 Update 25.03.2020 - 15:00 Uhr

"Erreichbar"-Internetseite der Stadt Mössingen online!

Die aktuelle Corona-Pandemie stellt auch unsere Stadt vor enorme Herausforderungen, gerade auch die Wirtschaft. Die Gastronomie, viele Einzelhändler und Dienstleister mussten Ihre Geschäfte schließen (siehe rechts).

Ausgenommen davon sind nur wenige Branchen wie z.B. Lebensmittel oder Apotheken.

Dennoch bleiben viele der geschlossenen Betriebe weiterhin für die Kunden erreichbar. Sie bieten zum Teil besondere Angebote wie Liefer- oder Abholservices oder auch eigene Online-Shops.

Tourismus & Wirtschaftsförderung der Stadt Mössingen wollen in Zusammenarbeit mit dem HGV Mössingen nachfolgend einen Überblick über solche Angebote in Mössingen bieten.

Unterstützen Sie unsere lokalen Unternehmen besonders auch jetzt und machen Sie Gebrauch von diesen Angeboten. Vielen Dank!

Handwerk & Dienstleistung

Handwerker, wie z.B. Maler, Installateure, Gartenbauer, Werkstätten etc. sind weiterhin wie gewohnt für Sie erreichbar und tätig!
Dienstleister wie Werbeagenturen, Versicherungsbüros etc. sind in der Regel nur noch per Telefon oder E-Mail erreichbar, aber tätig.
Tanzschulen, Fitness- und Yogastudios sowie Sonnen-, Nagel-, Kosmetikstudios u.ä. mussten schließen, bieten zum Teil aber Onlineangebote.

Beherbergung

Nach der Corona-Verordnung der Landesregierung ist der Betrieb von Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Pensionen, Gästehäuser, Ferienwohnungen, Privatzimmern etc. bis zum 19. April 2020 grundsätzlich untersagt.

Eine Beherbergung darf aber ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen (§4 CoronaVO, 22.03.2020). Die Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards muss jedoch sichergestellt sein.

Direktvermarkter und Wochenmärkte

Auch Hofläden und der Wochenmarkt sind von der verordneten Schließung nicht betroffen.

 

Von der Schließung betroffen und trotzdem noch erreichbar? Hier können Sie sich melden.

Auf der Internetseite der Stadt Mössingen werden ab 25.03.2020 Betriebe aufgelistet, die trotz der Schließung z.B. noch Services oder Liefer- und Abholdienste anbieten. Diese Liste wird laufend aktualisiert werden, betroffene Firmen, welche dort Ihre Angebote aufgeführt haben wollen, können sich direkt an wirtschaftsfoerderung@moessingen.de mit folgenden Angaben wenden:

  • Name des Betriebs
  • Geöffnet?
    Wenn "ja": wann?
    Mit Einschränkungen?
    Wenn "nein": Dennoch erreichbar? Wie (z.B. Tel.Nr./E-Mailadresse)?
  • Besonderes Angebot (z.B. Lieferservice)
  • Kontaktmöglichkeit (Webseite/Telefonnummer/E-Mailadresse)

»Link zur "Erreichbar"-Internetseite der Stadt Mössingen

Wir halten Sie auf dem Laufenden, bitte unterstützen Sie uns während und auch nach diesen außergewöhnlichen Tagen!

(Quelle: Wirtschaftsförderung Stadt Mössingen)

KauftImStaedtle


Update 24.03.2020 - 07:00 Uhr

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung
Ergänzend zu der gestrigen Bekanntgabe unten ("Schließung von Einrichtungen") von der Stadt Mössingen können Sie hier die offizielle Auslegung des Landes Baden-Württemberg herunterladen (pdf-Datei).

»Download "Auslegungsweise zur Coronaverodnung vom 20.03.2020"

(Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit- und Wohnungsbau)


 Update 23.03.2020 - 00:00 Uhr

Aufenthalt im öffentlichen Raum - § 3 Abs. 1
„Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.“

Damit wird

  • das Verbot des Verweilens in ein weitergehendes Verbot des Aufenthalts verändert,
  • die zulässige Personenzahl auf grundsätzlich zwei Personen reduziert (Ausnahmen u.a. Angehörige des eigenen Hausstands, Partnerinnen und Partner) und
  • der zu anderen Personen einzuhaltende Mindestabstand (1,5 Meter) definiert.

Schließung von Einrichtungen
Von der Schließung von Einrichtungen werden zur Klarstellung Bäckereien und Metzgereien ausdrücklich ausgenommen (§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1).

Von der Schließung neu ausgenommen werden Kantinen für Betriebsangehörige oder Angehörige öffentlicher Einrichtungen bei Einhalten eines Tisch- und Stehplatzabstands von mindestens 1,5 Metern (§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4a).

Änderung bei Verkaufsstellen von Mischsortimenten:
Das bisherige Absperrgebot des nicht zulässigen Warenbereichs wird aufgehoben. Nunmehr gilt: Bieten ausnahmsweise zulässige Verkaufsstellen Mischsortimente an, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf an sich nicht gestattet ist, verkauft werden, wenn der erlaubte Sortimentsteil überwiegt; diese Stellen dürfen dann alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einer Stelle der verbotene Teil des Sortiments überwiegt, darf der erlaubte Teil allein weiter verkauft werden, wenn eine räumliche Abtrennung möglich ist (§ 4 Abs. 3 Satz 1 und 2).

(Quelle: Stadt Mössingen)


Update 20.03.2020 - 15:00 Uhr

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat die Maßnahmen auch für die Wirtschaft weiter verschärft, u.a. bleiben ab morgen, 21.03.2020 sämtliche Gaststätten geschlossen.
Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.

Frisörgeschäfte müssen ebenfalls ab Samstag, 21.03.2020 schließen.

(Quelle: Land Baden-Württemberg, Pressekonferenz auf Youtube)


Update 19.03.2020 - 16:00 Uhr

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat die erlaubte Sonntagsöffnung für Einrichtungen, die nicht aufgrund der Verordnung geschlossen werden müssen, näher geregelt.

Danach ist eine Öffnung dieser Einrichtungen an allen Sonn- und Feiertagen für den Zeitraum von 12 bis 18 Uhr zulässig.

Die betroffenen Einrichtungen sind unten aufgeführt (Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste etc.)

Die Regelung gilt bis zum Außerkrafttreten der Corona-Verordnung. Nach derzeitigem Stand geschieht dies am 15. Juni 2020.

(Quelle: Land Baden-Württemberg)


Update 18.03.2020 - 18:00 Uhr

Die Landesregierung hat in der Nacht auf Mittwoch ihre Regierungsverordnung überarbeitet und den Stillstand des öffentlichen Lebens vereinheitlicht. Es gilt jetzt vorerst für alle Bereiche, auch Gastro und Handel: Ab dem 19. April könnte die Sperre enden.

(Quelle: Stuttgarter Nachrichten)


Update 18.03.2020 - 11:00 Uhr

Die Schließung der unten betroffenen Ladengeschäfte des Einzelhandels ist ab 19.03.2020 um 0:00 Uhr vorzunehmen.

(Quelle: B. Muschler, IHK RT, Landesministerium für Wirtschaft)


17.03.2020 - 08:00 Uhr

Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung am Montag (16. März 2020) eine Rechtsverordnung nach dem Infektionsschutzgesetz beschlossen. Diese gilt sofort und wird das öffentliche Leben für die Menschen in Baden-Württemberg in vielen Bereichen stark einschränken.

Ziel dieser Verordnung ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um immer eine genügende Anzahl der evtl. benötigten Intensiv-Betten zu gewährleisten.

Die Rechtsverordnung enthält Verbote, Erlasse und Empfehlungen in allen Bereichen von Wirtschaft, Handel, Dienstleistung und Gastronomie.

Wir bitten unsere Mitglieder, sich auf der offiziellen Seite der Landesregierung Baden-Württemberg über ihren jeweiligen Betreff zu informieren.

 

 

Hier ein Auszug aus der Vereinbarung der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer vom 16.03.2020:

I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird

  • der Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Frisöre
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • der Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • der Großhandel.

Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden.

Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.
 

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
  • Spielplätze.


III. Zu verbieten sind

  • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

IV. Zu erlassen sind

  • Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
  • in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
  • Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise
  • Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können,
  • Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.

Diese Regelung tritt ab 17. März 2020 in Kraft und gilt bis 15. Juni 2020, kann jedoch auch früher außer Kraft gesetzt werden.

» Link zu dieser Vereinbarung

Weitere hilfreiche Informationen für Unternehmen bei Coronafolgen: